Aktuelle Veranstaltungen
 

Die AGSH bietet alljährlich für seine Mitglieder und andere Interessierte ein vielfältiges Programm, das aus Abendvorträgen archäologisch ausgerichteter Thematik, Exkursionen, Führungen zu archäologischen Denkmalen und Ausgrabungen sowie aus Ausstellungsbesuchen besteht.

Die Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein organisiert ca. 10 Vorträge pro Jahr. Mitglieder der AGSH, aber auch Gäste sind herzlich willkommen. Für mehrtägige Exkursion wird von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern des Vereins ein Unkostenbeitrag erhoben, der Besuch von Abendvorträgen und Ausgrabungen ist kostenlos. Beim Besuch von Ausstellungen können wechselnde Eintrittskosten anfallen.

 

 

 

Grabungsbesichtigung Burg Glambek auf Fehmarn 2025

Freitag, den 12. September 2025
um 15:00 Uhr
Grabungsbesichtigung Burgruine Glambek auf Fehmarn
Burgtiefe
23769 Fehmarn
 
Lorenz Luick M.A. und Lukas Eckert
Universität Hamburg; Instituts für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
 

Die Hamburger Archäologen werden uns mit neusten und spannenden Ergebnissen vor Ort empfangen. Wer bereits letztes Jahr dabei war und vielleicht auch unseren Online-Vortrag mit Lorenz Luick gesehen hat, weiß, dass die Datierung der Burg noch aussteht und es sich jede Menge Mythen und Sagen um diesen Ziegelsteinbau ranken.

Die Ruine von Burg Glambek auf Fehmarn liegt in Burgtiefe am westlichen Ende jener Landzunge, die den Burger Binnensee von der Ostsee abtrennt. Der rechteckige, etwa 44 mal 28 Meter große Burgplatz ist von einem etwa 5 Meter breiten Graben umgeben. Die Geschichte der Burg ist eng verknüpft mit der umstrittenen und umkämpften Zugehörigkeit der Insel Fehmarn entweder zu den Königen von Dänemark oder zu den Grafen von Holstein.

Im September findet eine dreiwöchige Grabungskampagne statt. Nachdem im Februar 2024 im Bereich der Burgruine Glambek eine Fläche von 2439 Quadratmetern geomagnetisch erfasst wurde und im Oktober des selben Jahres mehrere Grabungsflächen geöffnet wurden, wird in diesem Jahr weitergegraben. 
Erfahrt exklusiv vor Ort mehr über die Bauweise der Burg, das Leben der damaligen Bewohner und die Bedeutung der Ruine für die Region. Während der Besichtigung habt ihr die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit den Fachleuten auszutauschen.

Die Anfänge der Burg gehen möglicherweise bereits ins 13. Jahrhundert zurück. Dass bereits der dänische König Waldemar II. („der Sieger“) die Burg zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichten ließ, kann indes auf Grundlage der schriftlichen Überlieferung nicht als gesichert angesehen werden. Wir sind gespannt, ob die diesjährige Grabung dahingehend Licht ins Dunkel bringt.

 

 

 

 

 

Grabungsbesichtigung 2024

Grabungsbesichtigung 2024; Eingangsbereich der Burg, Lorenz Luick erklärt das Grabungsplanum und -profil

Foto: P. Portalla

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