Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.
Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.

Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.

 

Unser Angebot:

  • ca. 10 Vorträge namenhafter Wissenschaftler im Jahr
  • jedes Mitglied erhält jedes Jahr die Ausgabe der Archäologischen Nachrichten aus Schleswig-Holstein
  • Exkursionen und Führungen
  • Grabungsbesichtigungen

Aktuelles:

Vortrag

 

Neue Geheimnisse der Pest – Erkenntnisse aus alter DNA
von
Prof. Dr. Ben Krause-Kyora (Kiel)

 

Montag, den 26. September 2022

Vortrag: um ca. 19.30 Uhr

im Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein
Brockdorff-Rantzau-Str. 70
24837 Schleswig


 

Die Pest, ein Synonym für einer der schlimmsten  Pandemien des Mittelalters, wurde durchdas Bakterium Yersinia pestiausgelöst. Die Pandemie begann mit dem sogenannten „Schwarzer Tod“ einer ersten Pandemie welche geschätzte 25 Millionen Todesopfer europaweit forderte. Das Bakterium kommt heute vor allem in Nagetieren vor und wird hauptsächlich durch Flöhe auf den Menschen übertragen. Die mittelalterliche Pest-Pandemie dauerte über 400 Jahre an und verursachte in regelmäßigen Abständen immer wieder historisch überlieferte Ausbrüche in ganz Europa. Weitere Informationen finden Sie hier!

 

 

Wir freuen uns auf Sie!
Gäste sind wie immer herzlich bei unseren Vorträgen willkommen!

Cover der Archchäologischen Nachrichten 2021Quelle: ALSH

Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein 2021

Schwerpunktthema ist das Projekt Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung

 

Liebe Leserinnen und Leser der Archäologischen Nachrichten aus Schleswig-Holstein,

auch in diesem Jahr möchte Ihnen das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH) einen Überblick über das Geleistete bieten. Das Schwerpunktthema dieses Heftes ist unser Projekt Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung, das die gute Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn abbildet.

In den Artikeln berichten wir aus der praktischen Denkmalpflege und spannen den Bogen von der Planung bis zur Durchführung eines solchen Großprojektes.

Dabei fokussieren wir einerseits besonders auf die Archäologie Ostholsteins. Wir sehen den Schritt von der Natur- zur Kulturlandschaft und das Aufkommen der produzierenden Wirtschaftsweise. Andererseits bilden wir den Bereich des Denkmalpflegemanagements ab, also die vielen kleinen und großen Arbeitsschritte, die die Umsetzung eines solchen Projektes erst ermöglichen.

Die Inhalte der Artikel oszillieren daher zwischen sich mit dem Untersuchungsraum beschäftigenden Überblicksbeiträgen, konkreten, die Feldarbeit zusammenfassenden bzw. auswertenden Beiträgen und der Darstellung der Projektvorbereitung und -umsetzung. Der Katalogteil mit den archäologischen Haupt- und Voruntersuchungen ermöglicht Ihnen einen Überblick über das, was ansonsten noch zu berichten wäre, aber mit Blick auf den Umfang der Nachrichten außen vor bleiben musste.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Quelle: ALSH Link

 

 

Foto: freie-sicht-auf-das-danewerk.-luftaufnahme-mit-blick-auf-die-abgerissenen-gebaude.-copyright-alsh

 

Start der archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Danevirke Museums am Montag, 2. Mai 2022

Am Montag (2. Mai) startet das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH) eine der größten archäologischen Ausgrabungen, die jemals am Danewerk durchgeführt wurde. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern in der Gemeinde Dannewerk bei Schleswig wird nach Spuren aus dem Mittelalter und der Neuzeit gesucht.

Der Standort grenzt unmittelbar an eine bedeutende Stelle des UNESCO-Welterbes Haithabu und Danewerk. Er liegt unmittelbar am Ochsenweg und vor der historischen Toröffnung, die im Mittelalter über viele Jahrhunderte den Durchlass durch die Grenzanlage regelte, und gehört damit zu den geschichtsträchtigsten Orten in Schleswig-Holstein.

Die Grabung von Mai bis August 2022 ist möglich geworden, weil der Sydslesvigsk Forening (SSF) auf der Fläche in den kommenden Jahren ein neues Museumsgebäude errichten möchte. Da der Neubau tief und großflächig in den Boden eingreift, ist eine umfangreiche archäologische Untersuchung des Untergrunds erforderlich, die das ALSH gemeinsam mit dem Museum Sønderjylland durchführt.

 

Zusammen mit dem Danevirke Museum informiert das ALSH die Öffentlichkeit regelmäßig über den Fortgang der Grabungskampagne in einem Grabungsblog unter

archaeologie.haithabu-danewerk.de

 

Quelle: ALSH

Archäologische Nachrichten Schleswig-Holstein 2020 online!

 

Als Archäologische Gesellschaft und Mitherausgeber freuen wir uns, Ihnen die letzte Ausgabe der Archäologischen Nachrichten Schleswig-Holstein auch digital anbieten zu können. Die ANSH 2020 erschien im letzten Jahr als bemerkenswerter Sonderband, den man jetzt schon als Standardwerk bezeichnen kann. Nun, als interaktives Werk, dürfte es noch mehr Leser begeistern. 

 

Diese ursprünglich für den Deutschen Archäologiekongress (DAK) vorbereitete Publikation können wir Ihnen, dem digitalen Zeitalter angemessen, neben der Printversion als interaktive, zweisprachige Website zur Verfügung stellen. Sie versammelt die Arbeiten der unterschiedlichen in der Landesarchäologie tätigen Institutionen Schleswig-Holsteins. Das Arbeitsspektrum reicht von der Forschung über die museale Arbeit bis zum Denkmalpflegemanagement. Es umfasst sowohl hauptberufliche wie Laien- bzw. Bürgerforschung als auch akademische Qualifikationsarbeiten. In diesem reichhaltigen Angebot zeigt sich auch die weitreichende nationale und internationale Vernetzung und das weit gespreizte inhaltliche Spektrum der archäologischen Forschung: vom Neandertaler bis in die Gegenwartsgeschichte, von der Mineralboden- über die Moor- und Feuchtboden- bis zur maritimen und Schiffsarchäologie.

 
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