Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.
Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.

Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein e. V.

 

Unser Angebot:

  • ca. 10 Vorträge namenhafter Wissenschaftler im Jahr
  • jedes Mitglied erhält jedes Jahr die Ausgabe der Archäologischen Nachrichten aus Schleswig-Holstein
  • Exkursionen und Führungen
  • Grabungsbesichtigungen

Aktuelles:

Kulturelles Erbe und Naturschutz in Mooren – Spannungsfeld und Synergien


Teil I: 24. Mai 2022, 14.00-7.00 h
Digitale Veranstaltung (kostenfrei)
Programm

Teil II: 8./9. November 2022
08.11.2022
Präsenzveranstaltung
Vorträge und Diskussionen 

09.11.2022
Ganztagesexkursion (Bus) in die Dümmerniederung*

 

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Behörden und Verwaltungen, Planungsbüros, dem Landschaftsbau, archäologischen Grabungs- und Fachfirmen, NGOs, die Landwirtschaft und sonstige in Mooren tätige Akteure und Akteurinnen.

 

Moore, von Wasserüberschuss gekennzeichnete Teile der Landschaft. Als ausgedehnte Hochmoore, in Niederungen entlang von Bächen, Flüssen und in Senken, in den Uferbereichen von Seen oder im Übergangssaum zu Nord- und Ostsee waren sie in Deutschland über Jahrtausende prägende Elemente der Landschaft. Als Lebensraum zahlreicher spezialisierter Arten und Biozönosen, Wasserspeicher und Kohlenstoffsenke sind sie wichtige Bestandteile des ökosystemaren Wirkungsgefüges. Der in ihnen akkumulierte Torf bildet ein besonderes Bodenarchiv, in dem menschliche Hinterlassenschaften wie Moorwege oder Reste von Siedlungen und als Proxies auswertbare biotische und abiotische Bestandteile unter weitgehendem Sauerstoffabschluss konserviert werden. Melioration und Nutzungen haben dazu geführt, dass große Teile dieser Landschaften weitgehend zerstört oder zumindest massiv beeinträchtigt wurden und immer noch werden. Wohl kaum ein anderer Naturraum in Europa war in so kurzer Zeit einem so nachhaltigen Wandel unterlegen wie diese Sumpflandschaften. Ihr Schutz und ihre Entwicklung stellt daher heute ein zentrales Anliegen des Natur- wie auch des Denkmal- und Kulturgut-/Kulturlandschaftsschutzes dar (Projektfyler).

Die Veranstaltung fokussiert auf diese Thematik und damit auf die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz und der Entwicklung von Feuchtgebieten. Dabei geht es darum, einen vermehrt interdisziplinären Ansatz zu etablieren. Die handelnden Akteure sollen für die unterschiedlichen fachlichen Problemstellungen sensibilisiert und damit verbundene Belange informiert werden, um mögliche (Interessens-) Konflikte bereits frühzeitig zu identifizieren und Synergien zu erschließen.

 

Die Veranstaltung fokussiert auf diese Thematik und damit auf die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz und der Entwicklung von Feuchtgebieten. Dabei geht es darum, einen vermehrt interdisziplinären Ansatz zu etablieren. Die handelnden Akteure sollen für die unterschiedlichen fachlichen Problemstellungen sensibilisiert und damit verbundene Belange informiert werden, um mögliche (Interessens-) Konflikte bereits frühzeitig zu identifizieren und Synergien zu erschließen.

Dazu ist die Veranstaltung in zwei aufeinander aufbauende Teile gegliedert:

Teil I, am 24. Mai 2022, findet als online-Veranstaltung statt und dient der Einführung in die Problemstellung. Anhand von drei Referaten wird in die Themenfelder 'Landschaftsökologische und naturschutzfachliche Aspekte von Mooren', 'Archivfunktion und Aspekte des Denkmal- und Kulturlandschaftsschutzes in Mooren' und 'Rechtliche Aspekte des Natur- und Kulturschutzes in Mooren auf Landes- Bundes- und EU-Ebene' eingeführt.

Teil II, am 08. und 09. November 2022, ist eine zweitägige Präsenzveranstaltung in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück. Der erste Tag wird die Vorstellung und Diskussionen verschiedener Fallstudien aus Mooren unterschiedlicher Landschaftsräume aus Deutschland und Dänemark beinhalten. Am Ende steht eine moderierte Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Tagungsteilnehmer mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Natur-, Denkmal-/ Kulturgutschutz und Recht.

Am zweiten Tag findet eine Exkursion in eine der größten Moorniederungen Nordwestdeutschlands, die Dümmerniederung, statt. Hier werden verschiedene Maßnahmen des Natur- und Denkmalschutzes aus den zurückliegenden fünf Jahrzehnten und die Ergebnisse verschiedener Monitoringprogramme vor Ort präsentiert und diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Behörden und Verwaltungen, Planungsbüros, dem Landschaftsbau, archäologischen Grabungs- und Fachfirmen, NGOs, die Landwirtschaft und sonstige in Mooren tätige Akteure und Akteurinnen.

Termine und Anmeldung:

Teil I: 24. Mai 2022, 14.00-7.00 h

Digitale Veranstaltung (kostenfrei)
Programm

Teil II: 8./9. November 2022

08.11.2022
Präsenzveranstaltung
Vorträge und Diskussionen (Ort: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück)*)
Teilnahmegebühr 60,- €**)
Programm folgt in Kürze

09.11.2022
Ganztagesexkursion (Bus) in die Dümmerniederung*)
Teilnahmegebühr 40,- €
(nur für Teilnehmer der Veranstaltung am 08.11.2022)

Rückfragen richten Sie bitte an: natur-denkmalschutz@dgmtev.de

Anmeldung


*) Die Teilnehmerzahl der Präsenzveranstaltung ist begrenzt. Sie unterliegt den zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Hygieneregelungen des DBU Zentrum für Umweltkommunikation

**) Die Teilnahmegebühr beinhaltet das Mittagessen

 

Das Programm:

Moor Natur Denkmalschutz (PDF 4MB, Datei ist nicht barrierefrei)

 

Alle weiteren Information sind unter folgendem Link verfügbar:

„Kulturelles Erbe und Naturschutz in Mooren – Spannungsfeld und Synergien“

 

 

 

Mögliche Ausgrabungsgebiete ©Reinhard Heesch

 

Archäologie hautnah erleben

 

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein sowie dem Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik und der Christian-Albrechts-Universität Kiel werden erstmalig in Deutschland kleine Suchgrabungen mit und von Bürger*innen in Schenefeld, Kreis Steinburg durchgeführt! In der Archäologie in Deutschland hat es ein derartiges Projekt noch nicht gegeben.

Betreut von erfahrenen Archäolog*innen kann jeder teilnehmen, der historisch interessiert ist, etwas in und mit seiner Gemeinde erleben und seinen Ort und seine Nachbarn einmal anders kennenlernen möchte. Da in kleinen Teams gearbeitet wird, sind keine Vorkenntnisse nötig.

 

Wir benötigen Ihre Mithilfe und Mitarbeit!

Wir suchen Bürger*innen aus Schenefeld, die mehr über ihr Grundstück und das Alter ihres Ortes herausfinden möchten.

Sie möchten an einem der beiden Wochenenden ausgraben und evtl. sogar ihr Grundstück für die Suchgrabung zur Verfügung stellen?

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

Ilka Rau M.A.
Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie
Schloss Gottorf, Landesmuseen SH, Schlossinsel 1, D-24837 Schleswig
Tel. 04621 – 813 662
E-Mail: ilka.rau@zbsa.eu

 

Wann: 1. Wochenende:
20. Mai 2022, 14–18 Uhr
21. Mai 2022, 10–18 Uhr

2. Wochenende:
10. Juni 2022, 14–18 Uhr
11. Juni 2022, 10–18 Uhr

Wo: Je 20 Suchgrabungen (mit je 3–4 Personen) auf öffentlichen und privaten Grundstücken
Wer: Jede/r Interessierte in fachlicher Begleitung.

Weitere informationen unter: https://zbsa.eu/schenefeld-graebt-aus/

 

 

Foto: freie-sicht-auf-das-danewerk.-luftaufnahme-mit-blick-auf-die-abgerissenen-gebaude.-copyright-alsh

 

Start der archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Danevirke Museums am Montag, 2. Mai 2022

Am Montag (2. Mai) startet das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH) eine der größten archäologischen Ausgrabungen, die jemals am Danewerk durchgeführt wurde. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern in der Gemeinde Dannewerk bei Schleswig wird nach Spuren aus dem Mittelalter und der Neuzeit gesucht.

Der Standort grenzt unmittelbar an eine bedeutende Stelle des UNESCO-Welterbes Haithabu und Danewerk. Er liegt unmittelbar am Ochsenweg und vor der historischen Toröffnung, die im Mittelalter über viele Jahrhunderte den Durchlass durch die Grenzanlage regelte, und gehört damit zu den geschichtsträchtigsten Orten in Schleswig-Holstein.

Die Grabung von Mai bis August 2022 ist möglich geworden, weil der Sydslesvigsk Forening (SSF) auf der Fläche in den kommenden Jahren ein neues Museumsgebäude errichten möchte. Da der Neubau tief und großflächig in den Boden eingreift, ist eine umfangreiche archäologische Untersuchung des Untergrunds erforderlich, die das ALSH gemeinsam mit dem Museum Sønderjylland durchführt.

 

Zusammen mit dem Danevirke Museum informiert das ALSH die Öffentlichkeit regelmäßig über den Fortgang der Grabungskampagne in einem Grabungsblog unter

archaeologie.haithabu-danewerk.de

 

Quelle: ALSH

Tag der offenen Tür

 

in der neuen Außenstelle des Archäologischen Landesamtes in Bad Segeberg

 

am 3. Juni von 10-16 Uhr

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Archäologie,

seit Mitte September 2021 finden Sie die Außenstelle des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein nicht mehr in Neumünster, sondern in Bad Segeberg.

 

Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Außenstelle Bad Segeberg

Jasminstr. 4

23795 Bad Segeberg

 

Wie bei jedem Umzug dauert es ein wenig, bis man sich in den neuen Räumlichkeiten eingerichtet hat und die letzten technischen „Kinderkrankheiten“ behoben sind.

Am Freitag, dem 3. Juni 2022, möchten wir Ihnen gern die neue Außenstelle mit einem „Tag der offenen Tür“ vorstellen und Ihnen gleichzeitig Einblicke in unsere Arbeit gewähren. In der Zeit von 10:00 - 16:00 Uhr erwartet Sie ein Blick in unser Domizil mit Vorführungen zur archäologischen Feld- und Büroarbeit. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Es erwartet Sie ein buntes Programm:

Außenaktivitäten:

Was kann man eigentlich mit einem Detektor finden?

Wie funktioniert eine Ausgrabung?

Warum messen wir eigentlich etwas ein?

Und wie sieht eine Ausgrabung aus der Luft aus?

Innenaktivitäten:

Warum waschen wir 1500 Jahre altes Geschirr ab?

Woher wissen wir, was die Menschen damals gegessen haben?

Was wuchs eigentlich vor 2000 Jahren hier?

Wo finden wir das, was schon erforscht wurde?


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Wenn Sie Fragen zu der Veranstaltung haben, wenden Sie sich gerne an:
 

 

Dr. Ingo Lütjens ingo.luetjens@alsh.landsh.de

oder an

Birte Anspach birte.anspach@alsh.landsh.de
 

Informationen:

Parkmöglichkeiten sind in der Jasminstraße 16 unweit der neuen Außenstelle vorhanden.

Das gesamte Gelände ist barrierefrei. Die Innenräume sind zum größten Teil barrierefrei.

 

 

 

Lesung

 

PRÄSENZVERANSTALTUNG

 

Montag, den 30. Mai 2022

 

um 19.30 Uhr

im

Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Brockdorff-Rantzau-Str. 70

24387 Schleswig

 

Arnulf – Herr der Elbe

von Robert Focken

 

Weitere Informationen finden Sie hier!

Vortrag

 

PRÄSENZVERANSTALTUNG

 

Montag, den 27. Juni 2022

 

um 19.30 Uhr

im

Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Brockdorff-Rantzau-Str. 70

24387 Schleswig

 

 

Reste einer völkerwanderungszeitlichen Siedlung in Taarstedt

von Ringo Klooß, Schleswig

 

Weitere Informationen finden Sie hier!

Archäologische Nachrichten Schleswig-Holstein 2020 online!

 

Als Archäologische Gesellschaft und Mitherausgeber freuen wir uns, Ihnen die letzte Ausgabe der Archäologischen Nachrichten Schleswig-Holstein auch digital anbieten zu können. Die ANSH 2020 erschien im letzten Jahr als bemerkenswerter Sonderband, den man jetzt schon als Standardwerk bezeichnen kann. Nun, als interaktives Werk, dürfte es noch mehr Leser begeistern. 

 

Diese ursprünglich für den Deutschen Archäologiekongress (DAK) vorbereitete Publikation können wir Ihnen, dem digitalen Zeitalter angemessen, neben der Printversion als interaktive, zweisprachige Website zur Verfügung stellen. Sie versammelt die Arbeiten der unterschiedlichen in der Landesarchäologie tätigen Institutionen Schleswig-Holsteins. Das Arbeitsspektrum reicht von der Forschung über die museale Arbeit bis zum Denkmalpflegemanagement. Es umfasst sowohl hauptberufliche wie Laien- bzw. Bürgerforschung als auch akademische Qualifikationsarbeiten. In diesem reichhaltigen Angebot zeigt sich auch die weitreichende nationale und internationale Vernetzung und das weit gespreizte inhaltliche Spektrum der archäologischen Forschung: vom Neandertaler bis in die Gegenwartsgeschichte, von der Mineralboden- über die Moor- und Feuchtboden- bis zur maritimen und Schiffsarchäologie.

 
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