Aktuelle Veranstaltungen
Die AGSH bietet alljährlich für seine Mitglieder und andere Interessierte ein vielfältiges Programm, das aus Abendvorträgen archäologisch ausgerichteter Thematik, Exkursionen, Führungen zu archäologischen Denkmalen und Ausgrabungen sowie aus Ausstellungsbesuchen besteht.
Die Archäologische Gesellschaft Schleswig-Holstein organisiert ca. 10 Vorträge pro Jahr. Mitglieder der AGSH, aber auch Gäste sind herzlich willkommen. Für mehrtägige Exkursion wird von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern des Vereins ein Unkostenbeitrag erhoben, der Besuch von Abendvorträgen und Ausgrabungen ist kostenlos. Beim Besuch von Ausstellungen können wechselnde Eintrittskosten anfallen.
„terras Flenstoffte et civitas“ – Neue Perspektiven zu Flensburgs Stadtgeschichte aus archäologischer Sicht
Montag, den 23. Februar 2026, 19.30 Uhr
Onlinezugang:
AGSH | OpenTalk ; PW: Rentiere_2026
von Katerina Hencke (Schleswig)
Pfostenlöcher eines Hauses; Bildquelle: ALSH
Die geplante Erweiterung des Industriegebiets an der Westerallee in Flensburg gab Anlass zu archäologischen Untersuchungen auf einem brachliegenden Grundstück am westlichen Rand der Fördestadt.
Die Parzelle, die seit dem ausgehenden Mittelalter zum unbebauten Stadtfeld gehörte und südlich der Marienhölzung liegt, wies bereits aufgrund ihrer erhöhten Lage sowie wegen der Nähe zu weiteren, bereits bekannten Bodendenkmalen ein besonderes archäologisches Potenzial auf. Aus diesem Grund fanden hier zwischen Juni und Oktober 2025 umfassende archäologische Ausgrabungen statt. Auf einer Fläche von etwa 1,2 Hektar wurden über 500 Befunde dokumentiert, von denen die ältesten in die ausgehende Bronzezeit datieren.
Besonders überraschend war die Entdeckung mehrerer Bebauungsstrukturen, deren älteste in das 11./12. Jahrhundert und damit in die Zeit der Stadtgründung zurückreichen. Aufgrund der Gestalt und Größe zweier Wohngebäude kann hier ein Wohnsitz höhergestellter Adliger angenommen werden. Diese Entdeckungen eröffnen neue Perspektiven für die Erforschung der frühesten Stadtgeschichte Flensburgs, die sich bislang – neben wenigen schriftlichen Überlieferungen – vor allem auf Sagen und Erzählungen stützte.
Zur Vortragenden
Katerina Hencke M.A. ist seit 2022 Archäologin am Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Biologie und Klassische Archäologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit dem Schwerpunkt Mittelalterarchäologie und Stadtarchäologie.
Der Videovortrag läuft über einen Videokonferenzdienst von Dataport. Der Eintritt ist jeweils über diesen Link möglich:
AGSH | OpenTalk ; PW: Rentiere_2026


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